{"id":753,"date":"2011-02-19T17:36:37","date_gmt":"2011-02-19T16:36:37","guid":{"rendered":"http:\/\/africacruiser.de\/afrika\/?p=753"},"modified":"2024-01-14T19:39:02","modified_gmt":"2024-01-14T18:39:02","slug":"botswana-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/2011\/02\/botswana-2\/","title":{"rendered":"Botswana 2"},"content":{"rendered":"<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-753 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/2011\/02\/botswana-2\/p1030059klein\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/P1030059klein-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/2011\/02\/botswana-2\/p1080516klein\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/P1080516klein-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/2011\/02\/botswana-2\/p1080531klein\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/P1080531klein-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/2011\/02\/botswana-2\/p1080543klein\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/P1080543klein-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/2011\/02\/botswana-2\/p1080545klein\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/P1080545klein-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/2011\/02\/botswana-2\/p1080547klein\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/P1080547klein-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/2011\/02\/botswana-2\/p1080550klein\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/P1080550klein-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/2011\/02\/botswana-2\/p1080555klein\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/P1080555klein-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/2011\/02\/botswana-2\/p1080559klein\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/P1080559klein-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Eine wundervolle frisch asphaltierte Landstra\u00dfe f\u00fchrt uns an den roten D\u00fcnen entlang nach Osten, von Wasser hier zumindest keine Spur. Auch keine Menschen, keine Attraktionen, wir sind mal wieder in der W\u00fcste gelandet. In einem Motel fragen wir, ob wir uns die Nacht \u00fcber auf die Wiese stellen d\u00fcrfen. Wir d\u00fcrfen, bekommen noch eine Dusche angeboten und brauchen noch nichtmal was zu bezahlen. Daf\u00fcr schaut sp\u00e4ter der Besitzer vorbei, Magiel, und fragt neugierig nach unserem woher und wohin. Wenn wir nach Gabarone wollen, sagt er, und nicht unbedingt Asphalt fahren wollten, dann k\u00f6nnten wir ihn am n\u00e4chsten Tag auf seiner rund 200 km entfernten Farm besuchen. Na klar wollen wir, das Farmleben interessiert uns, und so stehen wir am n\u00e4chsten Tag vor dem h\u00fcbschen alten Farmhaus, das mehr als 12 km von der Stra\u00dfe entfernt liegt. Dass auch diese Stra\u00dfe schon durch sein Grundst\u00fcck f\u00fchrt, erfahren wir von Giellie erst sp\u00e4ter. Seine Gro\u00dfeltern haben das Haus gebaut, inmitten einer Rinderfarm von f\u00fcr uns v\u00f6llig unglaublichen 60.000 Hektar \u2013 60 km lang und mehr als 20 km breit. Giellie und seine Frau Ad\u00e8l bereiten uns ein herzliches Willkommen. Wir lehnen das angebotene Zimmer im Farmhaus ab, d\u00fcrfen im Garten stehen, und werden sofort in die Familie aufgenommen, zu der noch die sechsj\u00e4hrige Tochter Chen\u00e9 und die Gro\u00dfmutter geh\u00f6ren. Abends dr\u00fccken die beiden uns einen Drink in die Hand, packen uns in ihren Bakkie (so hei\u00dfen hier die Pick-ups), fahren mit uns \u00fcber die Farm zu ihrem Sonnenuntergangsplatz und erz\u00e4hlen uns von ihrem Leben. Anschlie\u00dfend wird \u2013 na klar \u2013 gegrillt, und wie lecker! Am n\u00e4chsten Morgen werden die beiden Schafe, die am Abend zuvor geschlachtet worden waren, zerteilt, und Oma, Ad\u00e8l und ich packen das Fleisch portionsweise ein und verstauen es in den unz\u00e4hligen Tiefk\u00fchltruhen des Hauses. Anschlie\u00dfend stelle ich mich darauf ein die Fleischk\u00fcche zu putzen, aber f\u00fcr sowas hat man hier Personal. Wir ziehen uns mit einem k\u00fchlen Drink an den Pool zur\u00fcck, bevor wir nochmal die Schafherde besuchen, mit der die M\u00e4nner schon zugange sind. Als die Schafe gez\u00e4hlt und sortiert sind, ist es zum weiterfahren schon ein bi\u00dfchen sp\u00e4t, aber macht nichts, wir d\u00fcrfen noch eine Nacht bleiben. Wir h\u00e4ngen unsere H\u00e4ngematte auf und spielen mit Chen\u00e9, w\u00e4hrend ein weiterer Angestellter unser Auto w\u00e4scht und putzt. F\u00fcr uns ist so ein Leben mit Angestellten, die einem fast alle unangenehmen Arbeiten abnehmen, schon sehr ungewohnt, aber nat\u00fcrlich auch angenehm, hier scheint das etwas sehr normales zu sein. Abends fahren wir wieder zusammen \u00fcber die Farm. Zwischen drei- und sechstausend Rinder leben hier, und dazu eine Menge wilder Tiere, die sich frei bewegen. Zebras, Kudus, Springb\u00f6cke und Warzenschweine, auch Schakale und Leoparden. Von Zeit zu Zeit, wenn die Familie mal wieder Wild essen will, nimmt Giellie sein Gewehr (das ihn hier sowieso immer begleitet) und ein paar Kumpels und geht auf die Jagd. Abends kommen die Nachbarn vorbei, die allern\u00e4chsten Nachbarn, die nicht weniger als 45 km hierher zur\u00fcckgelegt haben. Von der Nachbarfarm eben. Unglaubliche Gr\u00f6\u00dfenordnungen sind das hier. Die Kinder m\u00fcssen alle in Internate zur Schule gehen, eine andere M\u00f6glichkeit gibt es nicht. Zum einkaufen f\u00e4hrt man Stunden in die n\u00e4chste Stadt, wohin auch die Post geschickt wird, und ansonsten lebt man ziemlich autark. Strom kommt vom Generator (um den nachts auszuschalten f\u00e4hrt man nochmal mit dem Auto), Wasser aus dem eigenen Brunnen und Gem\u00fcse aus dem Garten. Krank wird man besser nicht, und wenn man ein Kind erwartet (wie die Nachbarin gerade), dann geht man vorsorglich einige Wochen vor dem Geburtstermin ins Krankenhaus. Ein einsames, abgeschnittenes Leben ist das, und man k\u00f6nnte meinen, dass solche Leute stockkonservativ und eigenbr\u00f6tlerisch sind. Diese Familie aber hier ist bei allem Traditionsbewu\u00dftsein jung und modern, fr\u00f6hlich und weltoffen, und wir haben ein wundervolles und einzigartiges Wochenende mit ihr verbringen d\u00fcrfen. Thanks again, Giellie, Ad\u00e8l, Chen\u00e9 and Oma, it was wonderful to meet you, we had a great time with you and you gave us a wonderful experience on your farm and in your family which we will surely never forget! Beschenkt mit weiteren Fleischvorr\u00e4ten (which was also baai lekker, thank you so much) und nach \u2013 schon wieder \u2013 so einem Abschied mit schwerem Herzen ziehen wir weiter nach Osten Richtung Hauptstadt.<\/p>\n<p>Hier k\u00f6nnen wir kurz E-mails lesen und erfahren, dass An und Jo, unseren belgischen Freunden vom Kaokoveld, just hier das Auto aufgebrochen worden ist. Genau vor der Polizeistation, alles war gut abgeschlossen, nichts lag offen herum und sie waren nur zehn Minuten weg. Drei Kameras und weiteres elektronisches Ger\u00e4t weg, als h\u00e4tte man auf Touristen geradezu gewartet. Wie gemein! Wir k\u00f6nnen gut nachf\u00fchlen, wie schlimm sowas ist und trauen uns nicht, unser Auto allein zu lassen. Abwechselnd gehen wir einkaufen und sehen zu dass wir aus der Stadt herauskommen. Wir sind am \u00f6stlichen Rand von Botswana angelangt und haben vor, einen Freund zu besuchen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine wundervolle frisch asphaltierte Landstra\u00dfe f\u00fchrt uns an den roten D\u00fcnen entlang nach Osten, von Wasser hier zumindest keine Spur. Auch keine Menschen, keine Attraktionen, wir sind mal wieder in der W\u00fcste gelandet. 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