{"id":718,"date":"2011-02-19T17:13:42","date_gmt":"2011-02-19T16:13:42","guid":{"rendered":"http:\/\/africacruiser.de\/afrika\/?p=718"},"modified":"2024-01-14T19:39:02","modified_gmt":"2024-01-14T18:39:02","slug":"namibia-5-walvis-bay-sandwich-harbour","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/2011\/02\/namibia-5-walvis-bay-sandwich-harbour\/","title":{"rendered":"Namibia 5 \u2013 Walvis Bay, Sandwich Harbour"},"content":{"rendered":"<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-718 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/2011\/02\/namibia-5-walvis-bay-sandwich-harbour\/01p1020805klein\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/01P1020805klein-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" 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href='https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/2011\/02\/namibia-5-walvis-bay-sandwich-harbour\/12marc-360klein\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/12marc-360klein-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p>In der Mondlandschaft zwischen Swakopmund und Walvis Bay treffen wir Herwig aus Deutschland und Guylaine aus Frankreich, die drei Jahre als Lehrer in Alexandria gearbeitet haben und nun mit ihrem kleinen Sohn Samy auf dem Weg zur\u00fcck nach Deutschland sind &#8211; f\u00fcr den sie sich mit ihrem Bremach-Truck mehrere Jahre Zeit nehmen. Wir erz\u00e4hlen ihnen von unseren Pl\u00e4nen, von Walvis Bay aus am Strand entlang nach S\u00fcden bis zum Sandwich Harbour zu fahren. Das ist ein bi\u00dfchen tricky, weil man diesen schmalen Sandstreifen zwischen D\u00fcnen und Ozean nur bei Ebbe befahren kann. Wir freuen uns richtig, als die drei die Idee prima finden, und sich spontan mit uns zusammentun. Fahrten durch Fl\u00fcsse, Schlamm und \u00fcber steile Felsbrocken kennen wir nun schon \u2013 der weiche tiefe Sand ist noch ein bi\u00dfchen neu f\u00fcr uns. Nicht so f\u00fcr unsere Freunde, die in ihrer Zeit in \u00c4gypten schon viel in der Sahara unterwegs waren. So sind es denn auch wir, die sich immer wieder in den D\u00fcnen festfahren. Wir kommen zwar immer auch schnell wieder frei, brauchen aber insgesamt viel l\u00e4nger als gedacht, und unser Zeitfenster bis zum herannahenden Wasser beginnt sich zu schlie\u00dfen. Die Vorstellung, unsere Autos an den Atlantik zu verlieren, schreckt uns alle, aber ist ja kein Problem, wir haben schlie\u00dflich Zeit und sind flexibel. Wir suchen uns einen sch\u00f6nen, hoch gelegenen Platz in den D\u00fcnen, machen ein Feuer und schlagen \u2013 umgeben vom Sandmeer &#8211; unser Nachtlager unter dem Sternenhimmel auf.<\/p>\n<p>Am Nachmittag des n\u00e4chsten Tages, als sich das Wasser wieder zur\u00fcckzieht, starten wir einen neuen Versuch. Wir sind nur noch wenige Kilometer von unserem Ziel entfernt, als wir eine Kolonne von sechs entgegenkommenden Autos sehen. Super, denken wir, die legen eine gute Spur f\u00fcr uns und k\u00f6nnen uns sagen, wie die letzte Strecke so aussieht. Aber weit gefehlt. Wir sind auf eine Gruppe offizieller Nationalpark- und Ministeriumsleute getroffen, die sich nur f\u00fcr unsere Permit interessieren, die wir vorab in Swakopmund f\u00fcr umgerechnet 10 Euro pro Tag hatten kaufen m\u00fcssen. Die war nat\u00fcrlich inzwischen abgelaufen. Was dann losgeht ist f\u00fcr uns immer noch etwas unwirklich. Nat\u00fcrlich bieten wir sofort an, die 10 Euro f\u00fcr diesen Tag nachzubezahlen. Aber \u201eit\u2019s not working like that\u201c, bekommen wir zu h\u00f6ren. Dann werden sie lauter, \u201ewe gonna fine you\u201c , \u201egive us your passports\u201c, \u201ewe could lock you up for that\u201c und \u2013 zur Kr\u00f6nung &#8211; \u201eshut up, whitie!\u201c Wie Schwerkriminelle werden wir behandelt. Schlie\u00dflich einigt man sich darauf, uns zur\u00fcck nach Walvis Bay zu eskortieren, und dort \u2013 es ist Sonntag nachmittag \u2013 der Polizei zu \u00fcbergeben. Unsere Reisegef\u00e4hrten, deren Permit nicht beanstandet worden war, beschlie\u00dfen, ebenfalls auf Sandwich Harbour zu verzichten, und stattdessen umzudrehen und uns zu begleiten. Nach mehreren Stunden bei der Polizei angekommen, schildern die Typen ausf\u00fchrlich, was wir f\u00fcr Verbrecher sind. Als wir versuchen, auch etwas zu sagen, wird uns nur ein wutentbranntes \u201eand now I\u2019m gonna triple your fine\u201c entgegengeschleudert. Der Polizist, den ich frage, ob er das eigentlich in Ordnung findet, meint unger\u00fchrt, die w\u00fcrden nur ihre Pflicht tun, und schlie\u00dflich enden wir mit zwei Strafbefehlen \u00fcber zusammen fast 250 Euro, unter anderen wegen \u201erefused to carry out an order\u201c \u2013 Befehlsverweigerung! Und bei einem Versuch, das Land zu verlassen, ohne bezahlt zu haben, w\u00fcrden wir im Gef\u00e4ngnis landen. Immerhin, auf unsere \u2013 inzwischen schon fast sch\u00fcchterne &#8211; Nachfrage, ob Namibia auch so eine Art Rechtsstaat ist, wo man irgendwo Einspruch gegen sowas einlegen kann, hei\u00dft es k\u00fchl, damit k\u00f6nnten wir uns am n\u00e4chsten Tag an das Magistration Office wenden.<\/p>\n<p>Nach einer nicht besonders sch\u00f6nen Nacht begeben wir uns leicht beklommen dorthin, und werden zum Public Prosecuter geschickt. Dieser entpuppt sich als eine sympathische junge Frau, die sich in Ruhe unsere Geschichte anh\u00f6rt, die wir zum ersten Mal erz\u00e4hlen d\u00fcrfen. Danach nimmt sie unsere Strafbefehle, streicht kurzerhand den einen total durch und wandelt den anderen in eine 10-Euro-Strafe um. Zack, Stempel drauf und fertig. Sie bedaure, dass man uns soviel Kummer gemacht habe, die Jungs w\u00fcrden, sobald sie Uniformen anh\u00e4tten, gern mal ein wenig \u00fcber die Str\u00e4nge schlagen und meinten ihre Wichtigkeit demonstrieren zu m\u00fcssen. Mit den 10 Euro sei alles f\u00fcr uns erledigt und eine sch\u00f6ne Reise noch. Puuuhhh\u2026 da sind Felsbrocken von unseren Herzen gepurzelt. Wir sind \u00fcbergl\u00fccklich, nicht nur wegen des Geldes, auch weil wir das Gef\u00fchl hatten, endlich geh\u00f6rt worden und auf einen normalen Menschen getroffen zu sein. Von dem gesparten Geld gehen wir erst mal feudal einkaufen. Mit Herwig, Guylaine und Samy, die die ganze Zeit treu und fest an unserer Seite gestanden haben, verbringen wir noch zwei richtig sch\u00f6ne Tage. Nach einem opulenten Abschiedsmahl mit Aperitif, zwei Hauptg\u00e4ngen und Dessert (Guylaines franz\u00f6sischer Einfluss peppt unseren Speisezettel auf und in Swakopmund gibt\u2019s halt alles) trennen sich unsere Wege wieder. Schon wieder so ein schwerer Abschied. Die drei sind uns richtig ans Herz gewachsen, sie sind mit uns durch dick und d\u00fcnn gegangen, wir haben zusammen unser Auto ausgebuddelt, uns Mut zugesprochen und viele spannende Stunden voller Gespr\u00e4che und Erz\u00e4hlungen am Lagerfeuer miteinander verbracht. Sie fehlen uns vom ersten Moment an. Aber wir wollen weiter in den S\u00fcden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Mondlandschaft zwischen Swakopmund und Walvis Bay treffen wir Herwig aus Deutschland und Guylaine aus Frankreich, die drei Jahre als Lehrer in Alexandria gearbeitet haben und nun mit ihrem kleinen Sohn Samy auf dem Weg zur\u00fcck nach Deutschland sind &hellip; <a href=\"https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/2011\/02\/namibia-5-walvis-bay-sandwich-harbour\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/718"}],"collection":[{"href":"https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=718"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/718\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1784,"href":"https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/718\/revisions\/1784"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=718"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=718"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=718"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}