{"id":547,"date":"2010-12-05T17:23:34","date_gmt":"2010-12-05T16:23:34","guid":{"rendered":"http:\/\/africacruiser.de\/afrika\/?p=547"},"modified":"2024-01-14T19:39:03","modified_gmt":"2024-01-14T18:39:03","slug":"zambia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/2010\/12\/zambia\/","title":{"rendered":"Zambia"},"content":{"rendered":"<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-547 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/2010\/12\/zambia\/p1070711\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/P1070711-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a 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style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/2010\/12\/zambia\/p1070770\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/P1070770-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/2010\/12\/zambia\/p1070775\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/P1070775-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/2010\/12\/zambia\/p1070780\/'><img 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Ein Euro entspricht knapp 7.000 Kwacha, allerdings sind die gr\u00f6\u00dften Scheine 50.000 Kwacha, meist bekommt man vom Geldautomaten nur 20.000-er Noten, und als wir im Supermarkt 800 Kwacha zur\u00fcckbekommen sind das nicht weniger als 7 Scheine. Es gibt n\u00e4mlich nagelneue wundersch\u00f6ne 50-Kwacha-Noten und wir haben Zweifel ob ihr Wert (bitte rechnen ;-)) \u00fcberhaupt die Druckkosten deckt, abgesehen davon, dass sie das Portemonnaie verstopfen und man sie eigentlich noch nicht mal den \u00e4rmsten Bettlern schenken kann.<\/p>\n<p>Vom South Luangwa National Park haben wir schon eine Menge geh\u00f6rt und freuen uns sehr darauf. Bis dahin m\u00fcssen allerdings mal wieder rund 100 km Rumpelstrecke bew\u00e4ltigt werden. Hier sind die Chinesen ebenfalls noch nicht ganz fertig. Inklusive Pause ist sowas hier eine halbe Tagesreise, aber wir haben ja Zeit. Auf der Campsite am Fluss angekommen sehen wir uns erstmal um \u2013 und dann voller Schreck gegenseitig an. Uns wird bewusst, dass wir schwupps, beide die T\u00fcren zugeschlagen und sch\u00f6n verriegelt haben (wie das bei Autos dieses Alters auch auf der Fahrerseite noch geht) w\u00e4hrend\u00a0beide Schl\u00fcssel friedlich\u00a0im Auto liegen. Wir sind ausgesperrt! Die Fenster und Luken sind nat\u00fcrlich alle primagut fest zu. Einmal tief durchatmen. Zum Gl\u00fcck haben wir eine L\u00f6sung f\u00fcr dieses Problem gehabt, die ohne eingeschlagene Scheiben auskam, aber welche das verraten wir an dieser Stelle nicht \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Wir lassen uns im wundersch\u00f6nen Flatdogs Camp am Luangwa River nieder, dessen Nilpferde den ganz Tag \u00fcber grunzen und die tats\u00e4chlich nachts auf dem Camp herumlaufen &#8211; in der ersten Nacht w\u00e4ren wir fast \u00fcber eins dr\u00fcbergestolpert. Auch Krokodile leben gem\u00fctlich im Fluss (die bleiben zum Gl\u00fcck drin \u2013 hoffen wir wenigstens), und tags\u00fcber schauen ab und zu Elefanten vorbei. Im Park selbst sind wir erst fast ein wenig entt\u00e4uscht &#8211; mal ein paar einzelne Tiere, aber keine Mengen und nichts ungew\u00f6hnliches \u2013 bis, ja, bis wir kurz nach Einbruch der Dunkelheit eine gro\u00dfe fleckige Katze am Boden entdecken. Wir folgen ihr kurz zusammen mit noch einem zweiten Jeep, und er ist es endlich, unser lang ersehnter erster Leopard! Ein scheues, gewaltiges und faszinierendes Tier. Wir sind vers\u00f6hnt und begeistert. Und am n\u00e4chsten Morgen (ja, wir waren um 6:00 im Park) haben wir gleich den zweiten gesehen, diesmal sogar ganz alleine.<\/p>\n<p>Es ist nat\u00fcrlich ganz und gar nicht so, dass wir uns was daraus machen, ob wir jetzt die \u201eBig Five\u201c gesehen haben, oder nicht, jedes einzelne Tier ist besonders und auch Antilopen sind interessant und Elefanten faszinieren uns sowieso immer, aber\u2026 ok, jetzt fehlt uns nur noch ein Nashorn\/Rhino \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Beim Einkaufen am Stra\u00dfenrand fragen wir, was das in dem gro\u00dfen Eimer da ist. &#8222;Caterpillars&#8220; &#8211; Raupen &#8211; ist die Antwort. Ob man die so getrocknet als Snack knabbert (wie die kleinen Stinkfische) wollen wir wissen, da werden wir breit ausgelacht: aber nein, die sind zum kochen! Und viel mehr an Eiwei\u00df bekommen die Leute in dieser Gegend auch nicht, au\u00dfer vielleicht noch ab und zu mal eins von den d\u00fcrren H\u00fchnern, das im Abfall herumpickt.<\/p>\n<p>Wir nehmen im einsetzenden Sturzregen Kurs auf Lusaka. Eigentlich wollten wir unterwegs \u00fcbernachten, aber da wo das Camp ist st\u00fcrzen Wasserf\u00e4lle und Ger\u00f6lllawinen auf die Stra\u00dfe &#8211; zu ungem\u00fctlich. In Lusaka regnet es nat\u00fcrlich auch, aber wenigstens kann man wieder einkaufen. Und wie! Sowas haben wir seit Monaten nicht gesehen. T\u00f6rtchen und Gorgonzola und Cream Cheese Smoked Salmon, alles Low fat und Low Carbon, und zehn Sorten Hundefutter &#8211; und 50 km weiter \u00f6stlich laufen die Leute in Lumpen, betteln um Plastikflaschen und essen Raupen! Die Gegend um Lusaka ist aber auch schon deutlich wohlhabender, die Leute hier haben prima Regenkleidung an (im Gegensatz zu uns), Gummistiefel, und fast alle Frauen tragen Duschhauben! Derweil regnet es fr\u00f6hlich weiter. Im Pioneer Camp sucht ein Skorpion unter demselben Dach wie wir Schutz &#8211; der gr\u00f6\u00dfte, den wir bis jetzt gesehen haben. Der Kafue-Nationalpark, den wir eigentlich ansehen wollten, ist wegen des Dauerregens inzwischen geschlossen (unsere Nachbarn im Pioneer-Camp haben dort gerade unfreiwillig eine Nacht damit verbracht, ihr Auto aus dem Schlamm zu bergen). Wir versuchen stattdessen einen Abstecher zum Lake Kariba, aber auch hier hat es nach 30km die Stra\u00dfe weggesp\u00fclt, ein Riesen LKW-Stau, 15 Stunden mindestens noch, hei\u00dft es, wir m\u00fcssen umdrehen. Sambia macht es uns nicht gerade einfach&#8230;<\/p>\n<p>Auf nach Livingstone und zu dem Victoriaf\u00e4llen! Die zumindest m\u00fcssen nach all dem Regen doch jetzt ansehnlich aussehen, denken wir. Aber hier ist von dem Wasser noch nicht allzuviel angekommen. Die Wasserf\u00e4lle sind immer noch beeindruckend, aber bis zu dem gro\u00dfen Spektakel m\u00fcsse man wohl noch so bis April warten, h\u00f6ren wir. Wir schauen den Bungee-Springern zu, die sich von der ber\u00fchmten Victoria-Falls-Bridge in die Tiefe st\u00fcrzen. Der Live-Anblick von oben ist \u00fcberraschenderweise \u00fcberhaupt nicht mit irgendwelchen Filmaufnahmen zu vergleichen \u2013absolut haarstr\u00e4ubend!<\/p>\n<p>Auch eine Rafting-Tour kommt nicht zustanden, daf\u00fcr l\u00e4sst der Regen zum Gl\u00fcck langsam ein wenig nach. Wir erholen uns in Livingstone in einer h\u00fcbschen kleinen Backpacker-Lodge namens Fawlty Towers (fanden wir gleich sympathisch) am Pool und nehmen\u00a0uns langsam\u00a0das n\u00e4chste Land vor\u00a0\u2013 Namibia!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Einkaufssituation hat sich zum Gl\u00fcck entspannt, es gibt wieder Dinge wie Joghurt und Fleisch, K\u00e4se und Wein zu kaufen, daf\u00fcr ist die W\u00e4hrung etwas kompliziert zu handhaben. 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