{"id":189,"date":"2010-08-07T17:20:28","date_gmt":"2010-08-07T15:20:28","guid":{"rendered":"http:\/\/africacruiser.de\/afrika\/?p=189"},"modified":"2024-01-14T19:39:03","modified_gmt":"2024-01-14T18:39:03","slug":"serbien-und-autoput-wien-istanbul","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/2010\/08\/serbien-und-autoput-wien-istanbul\/","title":{"rendered":"Serbien und Autoput Wien &#8211; Istanbul"},"content":{"rendered":"<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-189 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/2010\/08\/serbien-und-autoput-wien-istanbul\/p1060102\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/P1060102-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/2010\/08\/serbien-und-autoput-wien-istanbul\/p1060101\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/africacruiser.de\/afrika\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/P1060101-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p>F\u00fcr Wien haben wir uns einen Tag Zeit genommen, wir sind tats\u00e4chlich beide noch nie da gewesen. Eine pr\u00e4chtige Stadt! Bis obenhin voll mit Touristen, wie wir wohl auch welche sind \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Dann haben wir uns im str\u00f6menden Regen auf den ber\u00fcchtigten Autoput geworfen, der von Wien \u00fcber Budapest und Szeged nach Novi Sad in Serbien f\u00fchrt, und von da weiter nach Belgrad, Nis, Sofia und Plovdiv bis nach Istanbul. Der halbe Balkan ist hier unterwegs und den Autokennzeichen nach auch halb Europa. Aus fast allen holl\u00e4ndischen und deutschen Autos lachen uns t\u00fcrkische Familien an. Es ist eine Rennstrecke durch eine eher unspektakul\u00e4re Landschaft. Nichts l\u00e4dt zum verweilen oder besichtigen ein, es geht um rennen rennen rennen. Riesige Trucks donnern Richtung S\u00fcden, genau wie besagte Gro\u00dffamilien, Touristen wie wir oder zerfledderte Ladas oder Yugos, die kaum noch schnaufen k\u00f6nnen oder auch\u00a0Bauern mit ihren Mistwagen. Auf Stra\u00dfen, die teilweise Autobahnen sind, aber manchmal auch schlagloch\u00fcbers\u00e4te einspurige Str\u00e4\u00dfchen ohne Standspur, bei denen \u00dcberholman\u00f6ver manchmal zum haarstr\u00e4ubenden Nervenkitzel werden. Die scheinen einfach keine Angst zu haben hier.<\/p>\n<p>Im August 1965, vor fast genau 45 Jahren, waren meine Eltern in einem alten Ford auf derselben Strecke unterwegs in den Urlaub bis nach Istanbul und weiter und hatten wunderbare Erlebnisse dort. Ich denke, das war damals ein Abenteuer, das mit dem vergleichbar ist, was wir uns in Afrika vorgenommen haben. Heute ist das hier sicher etwas\u00a0v\u00f6llig anderes.<\/p>\n<p>Nachdem uns \u00d6sterreicher und Ungarn ohne gr\u00f6\u00dfere Herzlichkeiten begegnet sind, sind wir nun schon seit gestern in Serbien und f\u00fchlen uns unerwartet gut aufgehoben. Die Menschen begegnen uns hier mit einer gro\u00dfen Freundlichkeit, sie sind richtig f\u00fcrsorglich, k\u00fcmmern sich st\u00e4ndig darum, dass es uns gut geht und dass wir auch ja alles haben, was wir uns nur vielleicht w\u00fcnschen k\u00f6nnten. Novi Sad (jaja) hat uns zwar gestern abend mit einem richtigen Gewittersturm empfangen, bei dem gro\u00dfe \u00c4ste von B\u00e4umen abgebrochen sind, aber gleich darauf kamen unsere besorgten Gastgeber angeeilt um zu fragen\u00a0ob es uns gut geht und ob wir Angst gehabt h\u00e4tten.\u00a0Na,\u00a0jetzt wissen wir wenigstens, dass unser Zeltaufbau wirklich eine Menge aush\u00e4lt. Und hier bei unserem zweiten Serbienstopp kam gleich ein alter Mann an und hat uns eine Pfauenfeder geschenkt, einfach so. Wir haben das Gef\u00fchl, die Serben haben es auch langsam leid, die B\u00f6sewichter Europas zu sein.<\/p>\n<p>Wir nutzen den Nachmittag, um uns ein bi\u00dfchen zu organisieren und die letzten Geschenke zu verstauen. Ihr Lieben, wir m\u00fcssen nochmal richtig danke sagen, daf\u00fcr, wir haben fast alles mitgenommen, Ihr habt Euch aber auch wirklich sehr gut Gedanken dar\u00fcber macht, was man auf so einer Reise brauchen kann und was ins Auto passt. Inzwischen haben auch alle Schutzengel und Schutzbembelchen einen guten Platz gefunden und tun ihr Werk. Und die Sammlung, die ihr f\u00fcr uns veranstaltet habt, war ja auch wirklich sehr lieb von Euch. Wir haben so nicht nur unsere sch\u00f6nen Autoaufkleber von Euch bekommen, sondern auch noch fast die ganze Abschiedsparty damit bezahlt. Und die war z\u00fcnftig. DANKE!<\/p>\n<p>Morgen geht es weiter durch Bulgarien und dann\u00a0in die T\u00fcrkei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr Wien haben wir uns einen Tag Zeit genommen, wir sind tats\u00e4chlich beide noch nie da gewesen. Eine pr\u00e4chtige Stadt! 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